Nachhaltigkeitsinitiative Grüne Pause

Für gesunde, fruchtbare Böden in der österreichischen Landwirtschaft

Die Grüne Pause ist Teil der nachhaltigen Vertragslandwirtschaft von Recheis. Gemeinsam mit der Erzeugergemeinschaft Zistersdorf (EGZ) setzen wir auf einen zukunftsorientierten Anbau von Hartweizen – in enger Zusammenarbeit mit über 200 landwirtschaftlichen Familienbetrieben im niederösterreichischen Weinviertel. Im Rahmen dieser Partnerschaft entsteht nicht nur bester österreichischer Hartweizen für unsere Recheis Goldmarke Nudeln, sondern auch ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur.

Ein zentraler Baustein dieser Zusammenarbeit ist die Grüne Pause: eine gezielte Ruhephase für Ackerflächen, die den Boden schützt, regeneriert und gleichzeitig einen ökologischen Mehrwert schafft – für heutige und künftige Generationen.

Mehr zur Recheis Vertragslandschaft und unseren bäuerlichen Partnerbetrieben findest du im Beitrag „Da kommt der Hartweizen für die Recheis Goldmarke Nudeln her.“.

Mit der Grünen Pause sichern wir gemeinsam mit unseren Landwirt*innen die Zukunft – für gute Böden, beste Nudeln und unsere Landwirtschaft.

Stefan RecheisGeschäftsführer
Grüne Pause

Die „Grüne Pause“ – Auszeit für den Boden

Die „Grüne Pause“ ist eine regionale Nachhaltigkeitsinitiative der Erzeugergemeinschaft Zistersdorf (EGZ) in Zusammenarbeit mit Lebensmittelherstellern wie Recheis. Sie zielt darauf ab, die Felder der Recheis Vertragslandwirt*innen langfristig gesund und fruchtbar zu halten

Das „Ausrasten des Bodens“ sichert den standörtlichen Kulturflächenerhalt und beugt damit Bodenversiegelung und Austrocknung vor, wodurch zum Beispiel Überschwemmungen verhindert werden können. Auch vor Erosion (=Abtragung) schützen die grünen Flächen. Damit auch die Landwirt*innen abgesichert sind, finanziert die Partnerschaft mit Recheis und anderen Lebensmittelherstellern diese Auszeit für den Boden – denn ein Acker ohne Frucht bringt natürlich kurzfristig keine Ernte und somit keine Einnahmen.

Natur

Der Natur und Umwelt etwas zurückgeben

Die „Grüne Pause“ unterstützt die CO2 Bindung im Boden und fördert durch Natur- und Lebensraumerhalt die Artenvielfalt auf den Feldern und in der Umgebung. Die Initiative ist eines von vielen Projekten, um unseren CO2 Fußabdruck auszugleichen.

Durch die regelmäßige Erholung des Bodens kann außerdem dauerhaft Humus aufgebaut werden und die Folgekulturen benötigen deutlich weniger Dünger. Die EGZ und Recheis verbessern damit gemeinsam nachhaltig die Ökobilanzen bei der Kultivierung und Produktion von Hartweizen. Die gesunden, fruchtbaren Böden sichern den Anbau unseres Getreides auch für zukünftige Generationen ab.

Was bringt die Grüne Pause?

Das sind die Kernpunkte der Nachhaltigkeitsinitiative

1. Gesunder Boden durch grüne Erholung

Anstatt die Flächen einfach brachliegen zu lassen, werden sie standortgerecht begrünt – passend zur lokalen Umgebung.

  • ständige Stilllegung von 7 % der Anbauflächen
  • Verhindert Bodenversiegelung und Austrocknung
  • Schützt vor Erosion (= Bodenabtragung)
  • Minimiert das Risiko von Überschwemmungen

2. Finanzielle Absicherung der Landwirt*innen:

Die Partnerschaft mit Recheis und weiteren Lebensmittelherstellern sichert den Landwirt*innen Einnahmen, auch wenn eine Ackerfläche keine direkte Ernte bringt.

3. Ökologische Vorteile:

  • CO₂-Bindung im Boden
  • Stärkt die Artenvielfalt durch den Erhalt von Lebensräumen
  • Unterstützt den Humusaufbau, wodurch Folgekulturen deutlich weniger Dünger benötigen.

4. Nachhaltige Wirkung

Trägt zur Verbesserung der Ökobilanz beim Hartweizenanbau bei und sichert langfristig gesunde, fruchtbare Böden für zukünftige Generationen.

Da kommt die wichtigste Zutat für Recheis Nudeln her!

Mehr über unsere Vertragslandwirtschaft erfahren

Die Grüne Pause ist nur ein Teil unserer nachhaltigen Zusammenarbeit mit über 200 bäuerlichen Familienbetrieben im niederösterreichischen Weinviertel. Erfahre im Hauptbeitrag, woher der Hartweizen für unsere Recheis Goldmarke Nudeln kommt, wie unsere Vertragslandwirtschaft funktioniert und wer die Menschen dahinter sind.

Nachhaltigkeit

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